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Märchenhaftes Wunderland

Sarntal

Wo sich Tradition und Moderne begegnen

Die Ortschaft Sarnthein liegt inmitten der wunderbar wanderbaren Sarntaler Alpen, dem Herzstück von Südtirol.
Von Bozen - der Landeshauptstadt von Südtirol – fährt man nordwärts durch die Sarnerschlucht in das langgezogene Hochtal, welches einen übers Penser Joch (2211 m) bis nach Sterzing führt. Über die gut ausgebaute Staatsstraße mit insgesamt acht modernsten Tunnels kommt man nach etwa 20 Minuten an Wiesen und kleinen Weilern vorbei in den Hauptort Sarnthein (970 m).
Das war bis Ende 2016 nicht so: Bis dahin führte die Straße mit bis zu 24 Tunnels sehr ausgesetzt mit Haarnadelkurven an den Steilwänden der Talferschlucht vorbei, bis sich endlich beim kleinen Wallfahrtsort Bundschen das Tal öffnet und bald den Blick auf den Hauptort freigab. Da kam schon so manchem Auto-Tourist der Gedanke an „hinter den Bergen, bei den 7 Zwergen". Apropos 7, das Sarntal hat gut 7.000 Einwohner. Es ist die flächenmäßig größte Gemeinde Südtirols und „steinreich“, besser gesagt reich an Steinen, Felsen und kletterbaren Bergen.

Die Sarner - so nennt man die Eingeborenen - sind sehr arbeitsam und weltoffen, sofern sie nicht gerade mit dem falschen Fuß aufgestanden sind. Schlagfertigkeit und Witz lassen sich die Sarner gerne nachsagen.

Wunderbar märchenhaft hat sich auch die Wirtschaft in den letzten dreißig Jahren entwickelt. Vor allem die Bau- und Holzwirtschaft haben neben der Landwirtschaft und dem Tourismus zum großen Aufschwung im Tal beigetragen. Das Ski- und Wandergebiet Reinswald tut das Seine dazu. Hierzu ist der fantastisch angelegte „Urlesteig“ ebenfalls zu erwähnen, wie auch die vielen neuen Almwirtschaften, welche im gesamten Tal das Wandern und Biken zum Erlebnis machen.
Die traditionelle Handwerksliebe hat etliche Produktzweige zu neuer Blüte erweckt. Dabei ist die Verarbeitung der Äste der Legföhre – Latschenkiefer – zu kostbaren Salben, Ölen und Wellnessprodukten ebenso zu nennen, wie die Verarbeitung der im Sarntal anfallenden Schafwolle zu Toppar und Janggar – Lodenpatschen und Strickjacke. Die Federkielstickerei darf bei dieser Aufzählung natürlich nicht fehlen, ist sie doch das Um und Auf für die Sarner Männertracht – das Festtagsgwand.

Is Bairische nennt der Sarner seine Festtagstracht. Sie ist eine der neuesten, elegantesten und wohl auch teuersten Männertrachten im gesamten Alpenraum. Sie ist erst vor etwa 120 Jahren entstanden und es gibt keine vergleichbare Volkstracht weit um. Sie ist Eleganz, Lebendigkeit und Zweckmäßigkeit in Einem und beliebt und geschätzt von Jung und Alt. Deshalb ist das Sarntal eine Insel der Seligen, wo kein Trachtenverein und keine „Arbeitsgemeinschaft Lebendige Tracht“ sich um den Fortbestand der Tracht sorgen braucht. 
Altes und neues Sarner Frauen- und Männergwand ist an warmen Sommersonntagen nach dem Kirchgang zu bewundern und ein dankbares Fotomotiv für Urlaubsgäste.